Corona-Pandemie – Hinweise für unsere Kunden

Die aktuelle Situation ist eine Herausforderung für uns alle. Auf dieser Sonderseite finden Sie wichtige Informationen zu Corona-Themen, die Einfluss auf Beihilfeleistungen und unseren Kundenservice haben. Wir wünschen Ihnen alles Gute und Gesundheit.

Corona-Impfungen

Aktuell stehen ausreichend Impfdosen zur Verfügung. Die Impfung erfolgt kostenlos- unabhängig vom Versicherungsstatus.

Werden Kosten zur Kontraindikation im Zusammenhang mit der Corona-Impfung übernommen?

Sie möchten eine ärztliche Bescheinigung darüber, dass Sie aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können? Eine Kostenübernahme ist nicht möglich. Die Kosten sind daher selbst zu tragen.

Für wen wird eine Auffrischungsimpfung gegen Corona empfohlen?

Aktuell wird eine Auffrischung für folgende Personengruppen nach frühestens 6 Monaten empfohlen:

  • Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen oder in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen 
  • Personen mit einer Immunschwäche oder Immunsuppression
  • Menschen ab 70 Jahren
  • Personen, die den Impfstoff von Johnson und Johnson erhalten haben. Hier sollte mindestens ein Monat nach der Impfung vergangen sein.

Über die aktuellen Entwicklungen informiert die Bundesregierung unter : Corona-Impfung: Die wichtigsten Fragen und Antworten - Bundesregierung.
Die Kosten der Impfung werden nach wie vor von den Arztpraxen direkt abgerechnet. Sie müssen also weder in finanzielle Vorlage treten noch eine Rechnung oder ein Rezept für den Impfstoff bei uns einreichen.

Werden die Aufwendungen für Fahrten zum Impf-Zentrum oder zum Arzt anlässlich der Impfung erstattet?

Wie uns die Bundesanstalt für Post und Telekommunikation auf Nachfrage mitgeteilt hat, unterliegen Aufwendungen für Fahrten zu den auf der Grundlage der Coronavirus-Impfverordnung vom 18.12.2020 angebotenen Covid-19-Impfungen nicht dem Regelungsbereich der Bundesbeihilfeverordnung. Seitens der Beihilfe ist somit eine Erstattung dieser Fahrtkosten nicht möglich. Die Fahrt zum Impfzentrum oder zum Arzt muss privat organisiert werden. Für Menschen, die eine eingeschränkte Mobilität haben, wie etwa in Pflegeheimen, gibt es mobile Impfteams.

Kann ich an einem Corona-Massentest teilnehmen und wer übernimmt die Kosten?

Die Teilnahme bzw. die jeweilige Kostenübernahme an einem Corona-Massentest hängt vom Anlass ab. Grundsätzlich werden Reihenuntersuchungen anlassbezogen oder für bestimmte Berufsgruppen angeordnet - zum Beispiel vom Gesundheitsamt. Die Kosten trägt normalerweise die GKV pauschal für alle Teilnehmenden, auch für beihilfeberechtigte Personen.

Bekomme ich die Kosten eines individuellen Corona-Tests erstattet?

 Wir erstatten Ihnen die Kosten eines Corona-Tests, wenn Ihr behandelnder Arzt den Verdacht auf eine Erkrankung hat oder Sie in Kontakt mit einer infizierten Person waren und Ihr Arzt einen Test für erforderlich hält. Für vorsorgliche Coronatestungen, also beispielsweise vor Aufnahme in ein Krankenhaus oder Pflegeheim gilt: Diese Kosten werden aufgrund der Coronatestverordnung von einem speziellen Gesundheitsfonds für alle Bürger getragen. Dies gilt auch für die sogenannte „Bürgertestung“. Die Bürgertestung ist ab dem 01.07.2022 weiterhin möglich. Allerdings ist eine Selbstbeteiligung von 3 € zu leisten. Die Kosten eines Tests ausschließlich auf Ihren Wunsch hin, das heißt ohne konkreten Anlass, können wir weiterhin nicht erstatten. 

Warum wird ein vorsorglicher Corona-Test (bei Symptomfreiheit) während eines Krankenhausaufenthalts nicht erstattet?

Testungen, die dem Infektionsschutz des Krankenhauses – darunter zählen Corona-Tests bei Symptomfreiheit – dienen, sind nicht Bestandteil der krankheits- und patientenbezogenen ärztlichen Behandlung. Die Kostenübernahme vorsorglicher Testungen im Krankenhaus ist nicht vorgesehen. Für Corona-Tests bei Symptomfreiheit erhalten Krankenhäuser bereits ein Zusatzentgelt, das wir mit den allgemeinen Krankenhausleistungen erstatten. Sie sind damit abgegolten. Deshalb übernehmen wir vorsorgliche Testungen, die gesondert als Wahlleistungen berechnet werden, nicht. 

Möchten Sie Selbstbehalte bezüglich Corona-Tests bei stationären Krankenhausleistungen vermeiden? Dann empfehlen wir Ihnen, Laborleistungen, die ohne Vorliegen eines Krankheitsverdachts durchgeführt werden, von der Wahlleistungsvereinbarung aktiv auszunehmen. 
 

Ist eine Verlängerung des Bewilligungszeitraumes von Verordnungen über Rehabilitationssport und Funktionstraining während der Corona-Pandemie möglich?

Ja, der Bewilligungszeitraum von genehmigten Übungseinheiten für Rehabilitationssport und Funktionstraining kann unbürokratisch um die Zeit der Aussetzung der Übungsveranstaltung verlängert werden. Hierzu bedarf es keiner besonderen Antragsstellung bzw. Einreichung einer neuen Verordnung. 

Nutzen Sie bereits die EinreichungsApp?

Wir bitten Sie, wenn möglich, für Ihre Erstattungen verstärkt die EinreichungsApp zu nutzen. Sie entlasten so die Beschäftigten beim Posteingang und unterstützen die reibungslose Bearbeitung Ihrer Anträge. 

Sind Reha-Einrichtungen geöffnet?

Möchten Sie in den nächsten Wochen eine genehmigte Rehabilitationsbehandlung antreten? Dann fragen Sie bitte unbedingt vor Antritt in der Rehabilitationseinrichtung nach, ob diese weiterhin geöffnet hat. Hintergrund ist, dass die PBeaKK darüber momentan nicht immer aktuell informiert ist. 

Unsere Servicezeiten

Montag – Freitag 7:30 – 15:30 Uhr
Tel.: 0711 882 099 00
Fax: 0711 882 099 01

E-Mail: service@beihilfedienste.de 

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Postbeamtenkrankenkasse
Beihilfedienste
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